Emma One Matratze Test | Unser Eindruck vom Testsieger 10/2019

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Die Emma One scheint endlich die Allround-Lösung für das Schlafzimmer zu sein, gerade wenn man ohne Bedenken im Internet nach einer Matratze sucht. Wir haben die von der Stiftung Warentest mit Ausgabe 10/2019 als Testsieger (Note 1,7) gekürte Matratze ebenfalls getestet und ziehen vorerst ein Resümee nach einem Monat Testphase.

Als „one fits all“-Matratze ist die Emma One besonders interessant für uns. Denn als Einheitsmatratze verspricht der Hersteller ideale Liegeeigenschaften unabhängig von Körpertyp und Schlafeigenschaften. Ob sie auch uns angenehm durch die Nacht brachte, zeigt unser Emma One Matratzen Testbericht.

EMMA One Matratze - 80x200 cm, Liegegefühl Hart - 7 Zonen Matratze Visco-Schaum - atmungsaktiv - 100 Nächte Probeschlafen - Öko-Tex Zertifiziert - Entwickelt in Deutschland
  • Ergonomie für jeden Körpertypen: Die Einteilung in 7 ergonomische Zonen (inklusive Schulterzone) und viskoelastischem Schaum sorgt dafür, dass jeder Schlaftyp in jeder Lage gut...
  • Hervorragende Haltbarkeit: Die gute Formstabilität garantiert Dir eine lange Nutzungsdauer der Matratze ohne Qualitätsverlust und lästige Liegekuhlen
  • Angenehmes Schlafklima: Der besonders leichte Bezug und der offenporige Airgocell-Schaum bieten Dir beste Voraussetzungen für ein gutes Schlafklima und schnellen...
  • Matratzen-Typ: Schaum-Matratze
  • Härtegrade: weich, medium, hart
  • Matratzen-Höhe: 18 cm
  • Liegezonen: 7 Zonen
  • Mit Bezug: waschbar bei 40°C
  • Hersteller-Garantie: 10 Jahre
  • Besonderheiten: Testsieger-Note 1,7 in 10/2019, 100 Tage Probeschlafen
  • Zertifizierung: ÖKO-TEX Standard 100
  • Verfügbare Größen: 80×200 cm, 90×200 cm, 100×200 cm, 120×200 cm, 140×200 cm, 160×200 cm, 180×200 cm, 200×200 cm

Emma One Test – Der erste Eindruck

Emma One Verpackung

Emma One vakuumiert verpackt

Es brauchte tatsächlich nur 2 Tage ab Bestellung bei Amazon, bis die Emma One bei uns war. Das ging überraschend schnell, da es sich aufgrund der Größe um Sperrgutversand handelt. Die Matratze selber wird in einem handlichen Karton sicher verpackt geliefert.

Da die Emma One als Rollmatratze vakuumiert geliefert wird, mussten wir zunächst die Folie entfernen. Dazu liegt dem Lieferumfang ein praktischer Folienschneider extra bei, sodass in der Folge beim Entpacken der weiße Bezug nicht eingeschnitten wird.

Bei allen durch uns zuvor getesteten Matratzen kam es nach dem Auspacken zu einer stärkeren Geruchsentwicklung. Die Emma One ist keinesfalls geruchslos, jedoch riecht es nicht stark chemisch oder derart. Darüber hinaus ist der Geruch nach spätestens 1 Woche verschwunden. Alles im Rahmen also.

Hinsichtlich der Verarbeitung sind uns keine Materialfehler oder dergleichen aufgefallen. Auch die seitlichen Tragegriffe sind ausreichend stabil, um die Emma One Matratze im Test zu transportieren. Insgesamt macht sie einen wertigen Eindruck und bei einem Kaufpreis von 199 € ist sie auch günstiger als zum Beispiel die Casper Essential Matratze, welche den 3. Platz belegte.

Matratze ziehen lassen

Es dauert nicht lange und die Emma One hat ihre 18 cm Höhe erreicht. Doch sollte die Matratze mindestens 48 Stunden noch Luft ziehen. Das hat sich auch hier wieder bestätigt. Wir warteten 2 Tage ab und die Festigkeit nahm ebenfalls zu, sodass wir mit der Nutzung beginnen konnten.

Vermeiden Sie es, eine Rollmatratze wenige Stunden nach dem Entpacken sofort zu benutzen und Probe zu liegen. Auch die Festigkeit nimmt nach 48 Stunden weiter zu, sodass eine frühere Nutzung die Liegeeigenschaften beeinträchtigt und damit die Zufriedenheit!

Emma Liegeeigenschaften im Test

Nachdem die Emma 2 Tage ihre volle Größe entfalten konnte, testeten wir die 7-Zonen-Matratze einen Monat lang in abwechselnden Schlafpositionen. Aus Gewohnheit tendieren unsere 2 Testpersonen eher zum Seitenschlaf. Um aber ein besseres Gesamtbild zu bekommen, lagen unsere Testpersonen auch mehrere Nächte sowohl in der Bauch- sowie Rückenschläferposition.

Emma One Bezug

atmungsaktiver Bezug und waschbar

Um was für eine Kaltschaum-Matratze handelt es sich hier eigentlich genau? Die Emma One besteht lediglich aus 4 Teilen inkl. Bezug. Der weiße Bezug ist durch einen Reißverschluss jederzeit schnell abnehmbar und kann bei bis zu 40°C in der hauseigenen Waschmaschine gewaschen werden. Das ist besonders für Vielschwitzer oder Allergiker (Milben) von Vorteil.

Der Kern der Emma One Matratze besteht zum einen aus dem blauen Airgocell-Schaum, welcher sich besonders gut aufgrund seiner Punktelastizität an den Körper schmiegen kann. Darunter befindet sich zum anderen ein Viscoschaum, der ebenfalls für eine „gute“ Druckverteilung laut Stiftung Warentest sorgt. Der grüne HRX-Schaum bildet den Großteil der Matratze und enthält spezielle Kammern, sodass zum Beispiel die Schulter gezielt einsinken kann, um eine gerade Wirbelsäule in der seitlichen Position zu erzielen.

Gute Druckverteilung für eine gerade Wirbelsäule

Gute Druckverteilung für eine gerade Wirbelsäule aufgrund der 7 Zonen ✔  *Bild ohne Bezug

In jeder Liegeposition zufriedenstellend

Bei unserem Emma One Matratzen Test stand vor allem im Vordergrund, wie sich die Liegeneigenschaften in der seitlichen Position verhalten. Unsere Testpersonen sind ca. 190 cm groß und ca. 100 kg schwer (E-Typ). Zudem testeten wir die Emma One in der harten Variante.

Man merkt sehr gut die viskoelastische Punktelastizität der beiden oberen Schichten. Die Schultern können einsinken, was jedoch noch etwas stärker sein könnte. Das ist unserer Meinung aber auch vom Körpergewicht wiederum abhängig. Dennoch wurde die Emma One zum Einheitsmatratzen-Testsieger der Stiftung Warentest gekürt. Bedeutet – egal welche Körpermaße vorhanden sind, jeder liegt gut.

Wir nutzten bei unserer Matratze auch ein viskoelastisches Nackenstützkissen für einen maximalen Schlafkomfort. Viele Menschen liegen gerade am Kopfende zu hoch, weil sie falsche Kopfkissen benutzen.

Der Schlaf in Bauch- oder Rückenposition war ebenfalls völlig beschwerdefrei. Da eine Testperson eine leichte thorakolumbale Skoliose aufweist, hätte es hier schnell Beschwerden in Form von Rückenschmerzen am nächsten Morgen gegeben. Also ist die Emma One unserer Meinung nach auch gut für Menschen mit Skoliose einsetzbar.

Außerdem gingen nächtliche Lageänderungen sehr gut und leicht. Man hat nicht das Gefühl in einer Kuhle zu liegen. Das Lattenrost merkten unsere Testpersonen ebenfalls nicht. Auffallend war auch, dass die Emma One sehr schnell in ihre Form zurückkehrt, nachdem man aufsteht oder die Position ändert. Das bestätigt auch die Testnote „sehr gut“ in dieser Kategorie nochmals.

Große 160 x 200 cm Emma One für Paare

Welcher Härtegrad ist besser – hart, medium oder weich?

Die von uns getestete Matratze entspricht dem Härtegrad „hart“. In dieser Variante wurde die Emma One von der Stiftung Warentest auch zur Testsieger-Matratze zusammen mit der baugleichen Dunlopillo Elements gewählt.

Härtegrade mit Körpergewicht selber werden – wie bei anderen Herstellern üblich – von Emma nicht angegeben. Es folgt nur eine Einteilung in weich, medium und hart. Wer weiche Matratzen eher meidet und nicht wie auf einem Brett liegen möchte, für den ist wahrscheinlich die „medium“-Variante etwas.

Am Ende muss man es ausprobieren. Immerhin kann man die Emma One 100 Nächte Probe schlafen und sich ein Urteil bilden. Im Zweifelsfall sendet man die Matratze wieder zurück.

Kann man die Emma One wenden?

Da der Matratzen-Kern nicht identisch auf beiden Seiten ist, sollte man eher die vorgesehene Seite zum Schlafen nutzen. Sprich die Seite mit dem blauen und anschmiegsamen Airgocell-Schaum. Dennoch kann man die Emma One auch wenden. Wir haben im Rahmen des Emma One Matratzen Test absichtlich die Matratze gewendet und sie schlief sich ebenfalls gut.

Inwiefern das praktisch ist, bleibt offen. Aber uns hat die „falsche“ Seite nicht wirklich Kopfschmerzen bereitet. Das Wenden ist zunächst aber gar nicht notwendig. Denn Fuß- und Kopfende sind in Prinzip spiegelgleich. Fühlt sich die Emma One durchgelegen an, so brauch sie nur horizontal gedreht werden.

Kam es zum „Pilling“ beim Emma Test?

Kein Pilling bei der Emma One

Kein Pilling bei der Emma One

Während unserer Testzeit konnten wir kein Pilling bei der Emma One Matratze bemerken. Pilling bedeutet dabei nichts anderes als, dass der Bezug der Matratze durch das Hin- und Herbewegen Knötchen bildet.

Diese Knotenbildung erscheint einigen Menschen als lästig bzw. werden beim Liegen als störend empfunden. Auf dem Bild sieht man eine unserer Testmatratzen, welche nach Monaten der Benutzung eindeutig Knoten bildet.

Wir können jedoch keine Beeinträchtigung beim Schlafen feststellen, weil die Knoten selber weich sind. Es sieht lediglich unschön aus, mehr nicht. Auch die Bodyguard von bett1 in „weich“ zeigte in einem vorherigen Vergleich der Stiftung Warentest keinerlei Knotenbildung.

100 Tage Probeliegen nutzen

Auch wenn die Emma One Matratze für jeden Typ Mensch passen soll, ist es gut zu wissen, dass man sie zunächst 100 Tage testen kann. In der Regel sollte man eine Matratze auch mehrere Wochen Probe liegen, um zu 100 % sicher zu gehen, dass es auch passt. Wenige Tage reichen da für gewöhnlich nicht aus.

Die Emma One kann also bequem von zuhause aus bestellt werden. Wenn man unzufrieden ist, kann man die Matratze sogar kostenfrei zurücksenden lassen. Man bleibt damit auf keinen versteckten Kosten sitzen.

Das Ranking der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist die erste Anlaufstelle, wenn es um namhafte und glaubhafte Matratzen-Tests geht. Mit der Ausgabe Oktober 2019 testete man 18 Modelle, welche das Versprechen geben, eine Einheitsmatratze zu sein. Nicht alle wurden diesem Titel gerecht. Die beiden Testsieger Emma One und Dunlopillo Elements sind baugleich, nur der Preis ist unterschiedlich.

Das Matratzen-Ranking der Stiftung Warentest 10/2019
Matratzen-Modell Test-Note Anzahl Härtegrade Shop
Emma One 1,7 (gut) weich, medium, hart kaufen
Dunlopillo Elements 1,7 (gut) H2, H3
Casper Essential 2,2 (gut) H3 kaufen
Bodyguard bett1 2,3 (gut) H1&H2 kaufen
Badenia Thomas 2,5 (gut) keine Angaben kaufen
Snooze Project 2,5 (gut) H2 bis H3 kaufen

Wo kann die Emma One im Test punkten?

Das Ergebnis der Stiftung Warentest ist eindeutig – nur zwei Matratzen, darunter die Emma One, eignen sich tatsächlich für jeden Körpertyp. Insbesondere groß und kräftige Personen liegen auch auf der Emma rundum gut.

Punkten kann die Emma One im Test unter anderem beim Bezug, wo Waschbarkeit, Fleckenbildung und Verarbeitung genauer betrachtet werden. Hier wird eine Teilnote von 1,6 (gut) erreicht. Beim wichtigsten Punkt – den Liegeeigenschaften – erreicht die Emma One eine 2,1 (gut) und damit im Vergleich mit allen anderen den besten Wert. Hier geht es unter anderem um HEIA-Typen, Druckverteilung und Lageänderungswiderstand.

Unser Favorit trotz zweier Testsieger

Beide Testsieger-Modelle sind komplett identisch und definitiv nach unserem Emma One Test zu empfehlen. Dennoch wird die Emma in vielen Shops weitaus günstiger angeboten, weshalb sie unser Favorit ist.

Emma One oder BODYGUARD Matratze?

Einen klaren Favoriten können wir bislang nicht ausmachen, da wir die BODYGUARD von bett1 womöglich erst in naher Zukunft testen werden. Doch gibt es jetzt schon einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten.

So wurden beide Matratzen mit einer Note von 1,7 (Gut) von der Stiftung Warentest bewertet. Beide Modelle waren bzw. sind also Testsieger-Matratzen – die BODYGUARD Matratze mittelfest sogar schon zwei Mal (2015, 2018). Darüber hinaus handelt es sich jeweils um Schaumstoff-Matratzen und haben eine Höhe von 18 cm. Außerdem können sowohl Emma One also auch BODYGUARD 100 Nächte Probe geschlafen werden, um sich ein besseres Bild von den Liegeeigenschaften zu machen.

Unterschiede tun sich unter anderem bei den Liegezonen auf. Während die Anti-Kartell-Matratze von bett1 mit 5 Zonen auskommt, bietet die Emma One 7 Zonen. Der größte Gegensatz findet sich jedoch darin, dass die BODYGUARD zwei Härtegrad bietet und von beiden Seiten genutzt werden kann. Bei der Emma One gibt es eine Seite. In unserem Emma One Test zeigte sich jedoch, dass sich auch die andere hervorragend liegt.

Eine weitere Gemeinsamkeit liegt schließlich beim Preis wieder. Beide Modelle kostet um die 200 €, was die Entscheidung daher wiederum schwierig macht. Wir denken, dass sich beide Matratzen gut liegen und es am Ende eine Geschmackssache ist.

 

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